19.03.2015 – ASM Assembly Systems und TUM Asia

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Unser Tag begann sehr früh um 7:30 Uhr bei 30°C und 100% Luftfeuchtigkeit. Mit der singapurischen U-Bahn MRT ging es zu der Firma ASM Assembly Systems. Diese Firma ist ein international tätiges Unternehmen für Bestückmaschinen und -lösungen für Elektronikanwendungen. Ein bekannter Kunde ist Foxconn, welche mithilfe von ASM-Bestückungsautomaten die Leiterplatten des iPhones mit den nötigen Bauteilen belegt. Bei ASM wurde uns die Fertigung gezeigt, welche vor allem die Herzen der Elektrotechniker unter uns höher schlagen ließ. Anschließend haben uns die einzelnen Abteilungsleiter jeweils ihre Tätigbereiche präsentiert. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die äußerst herzliche Gastfreundschaft bedanken.

Mit dem Taxi ging es direkt weiter an den Campus der Nanyang Technological University (NTU). Bei einem schnell besorgten Mittagessen konnten wir den für deutsche Verhältnisse sehr imposanten Campus bewundern. Auf diesem Campus ist das Projekt TUM Create, das in Kooperation mit der Technische Universität München betreut wird, angesiedelt. Es beschäftigt sich mit Fragen der Elektromobilität der Zukunft. Ein preisgekröntes Projekt ist das Elektrotaxi EVA. Da in Singapur 30% des öffentlichen Verkehrs mithilfe von Taxis durchgeführt wird, ist es sinnvoll ein speziell auf die Anforderungen eines Taxis im tropischen Raum ausgerichtetes Fahrzeug zu entwickeln. Das Elektrofahrzeug konnte von uns dazu besichtigt werden. Danach besuchten wir die TUM Asia. Sie ist die erste Auslands-Dependance einer deutsche Universität. Sie bietet für Studenten aus der Region die Möglichkeit, Studienfächer der TU München nach deutschen Standards zu studieren. Ein Professor aus München erzählte viele wissenwerte Fakten über die internationale Zusammenarbeit. Studenten zeigten uns zudem den mehr als beeindruckenden Campus.

Um den Tag abzuschließen, besuchten wir das berühmte Marina Bay Sands Hotel. Auf dem Dach genossen wir Cocktails bei einem der aufregendsten Blicke auf die Stadt. Hungrig ging es danach zu einem der zahlreichen Foodcourts der Stadt.

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