Singapur

joinbrand / Pixabay

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Singapur, die „Löwenstadt“, ist ein Stadtstaat, der südlich der malaiischen Halbinsel liegt. Die 1819 als englische Kolonie gegründete Stadt beherbergt heute mehr als 5,3 Millionen Menschen und hat die höchste Bevölkerungsdichte aller südostasiatischen Staaten (6.723 Einw./km2).

Dank ihrer Lage entlang der verkehrsträchtigen Schifffahrtswege zwischen Europa und China wurde Singapur ein wichtiger Warenumschlagsplatz und ein ethnischer Schmelztiegel. Schnell stieg die Stadt dadurch zu einer bedeutenden Handelsmetropole auf und gehört heute zu der Gruppe der „Tigerstaaten“.

Der Reichtum der Stadt lässt sich gut am Stadtbild erkennen. War dieses früher geprägt durch Bauwerke bzw. Viertel der verschiedenen ethnischen Gruppen (Tempelanlagen, Moscheen bzw. z.B. Chinatown oder Little India), dominieren in den moderneren Viertel Wolkenkratzer oder Prestige-Projekte wie das „Marina Bay Sands“ oder die Formel 1-Strecke mit dem angrenzenden „Singapore Flyer“, eines der größten Riesenräder der Welt.

Viele Firmen werden von dem Reichtum Singapurs angezogen. So besitzt jeder größere Global Player inzwischen eine Niederlassung in Singapur. Durch steigende Grundstückspreise und Löhne, als auch durch die zahlreichen Universitäten und Bildungseinrichtungen, etabliert sich Singapur zunehmend als Dienstleistungs- und Forschungsstandort. Beispiel dafür ist das durch eine Kollaboration der „Technischen Universität München“, der „National University of Singapore“ und dem „Singapore Institute for Technology“ entstandene „German Institute for Science and Technology“.

Neben dem wirtschaftlichen Profit nimmt aber auch die Natur einen großen Stellenwert in Singapur ein. Abgesehen von den zum Teil noch vorhandenen Urwald besitzt die Stadt auch mehrere botanische Gärten, der modernste Vertreter hiervon stellt der „Gardens by the Bay“ dar.

Städteteam:

Singapur_1

Simon Porsch, Alexander Raab, David Brandes