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Month: March 2017

(Deutsch) Dienstag, 21.03.: Aufbruch nach Seoul

(Deutsch) Dienstag, 21.03.: Aufbruch nach Seoul

Als wir Montagnachmittag von unserem Reiseleiter erfuhren, dass wir uns zur Abfahrt nach Seoul schon um 4:45 in der Hotellobby treffen werden, wussten wir, dass ein gemütliches Ausschlafen wohl heute nicht auf dem Programm steht. Müde, aber voller Vorfreude auf die nächsten Tage in der koreanischen Hauptstadt, ließen wir uns also in aller Früh vom Shuttlebus zum Flughafen bringen.
Zur Fußball-WM 2002 wurde im Gelben Meer nahe der Westküste von Südkorea eine ca. 200 Quadrat-Kilometer große Insel aufgeschüttet, auf der der internationale „Airport Incheon“ errichtet wurde. Der sehr moderne Flughafen auf der Yeongjongdo-Insel, an dem wir gegen Mittag eintrafen, überraschte mit seinen hohen Sicherheitsstandards und einem hilfsbereiten Service-Personal, das uns problemlos weiterhalf, als einer unserer Koffer beim Transport beschädigt wurde.
Am Aventree Hotel angekommen fiel allen der im Vergleich zu China hohe Technologiestandard der Zimmer auf, zu dem auch eine vollautomatische Hightech-Toilette gehört. Während ein Teil den Schlafmangel beseitigen versuchte, machte sich der Rest auf die Suche nach den ersten Geldautomaten. Einige 100.000 Won reicher ging es zu einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels für unsere erste koreanische Mahlzeit. Anhand von Bildern und Erfahrungswerten eines Teils des Städteteams suchten wir uns u.a. Gimbap, eine Art koreanisches Sushi aus. Ungewohnt waren die kostenlosen Side Dishes, die es zu jeder Mahlzeit kostenlos dazu gibt. Kimshi (Kohl mit scharfer Soße), Mu (in Fanta eingelegter Rettich) und z.B. Tofu werden zu den Hauptspeisen gebracht und bei Bedarf auch jederzeit nachgefüllt. Frisch gestärkt ging es nachmittags in das „Bukchon Hanok Village“. Dies ist eines der wenigen, traditionell koreanischen Viertel in Seoul mit den typischen Hanok Häusern. Während der Joseon-Dynastie (1392-1910) lebte hier die herrschende Klasse und auch heute noch residieren hier einige aristokratische Nachfahren. Eine Besonderheit dieser Häuser ist die spezielle Bauform, die eine gute Luftzirkulation und einen effizienten Wärmeaustausch ermöglicht.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Stop konnten wir an einem Straßenstand leckere Pa Jun (koreanische Pancakes) probieren. Mit neuer Energie war der Weg zum „Seoul-Tower“ sehr schnell zurückgelegt. Der öffentlich zugängliche Fernsehturm mit einer Gesamthöhe von 236m befindet sich auf dem Namsan Berg, von dem man die gesamte Stadt überblicken kann. Neben den Luxus-Restaurants im Turm gab es zahlreiche Souvenir-Shops und sogar eine Spielewelt, in der man von Kuscheltierautomaten über Airhockey bis hin zu Karaoke-Kabinen alle möglichen Spiele durchprobieren konnte. Highlight war für uns der LG Virtual Reality Bereich mit einem 4D-Achterbahn Simulator. Von „atemberaubend“ bis „mir wird ein bisschen schlecht“ waren alle Meinungen vertreten.
Um die fehlenden Stunden Schlaf aufzuholen, fuhren wir für unsere Verhältnisse recht früh wieder ins Hotel zurück.

(Deutsch) Samstag, 18.03.: Auf der Mauer, auf der Lauer…

(Deutsch) Samstag, 18.03.: Auf der Mauer, auf der Lauer…

Heute ging es für uns zu einem der Highlights der Reise: der Besuch der chinesischen Mauer stand an. Nach 2-stündiger Busfahrt in das chinesische Hinterland gab es erneut einige Treppenstufen zu bezwingen. „The Great Wall“ ist eine historische Grenzbefestigung, die zum Schutz des chinesischen Kaiserreiches vor Mongolen aus dem Norden errichtet wurde. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals neu errichtet, die heute noch vorhandene ca. 6000 km lange Mauer entstand ab dem 14. Jahrhundert während der Ming-Dynastie. Bis zum 17. Jahrhundert wurde sie zum Grenzschutz eingesetzt, mit zunehmender Qualität der vorhandenen Schusswaffen verlor sie an Bedeutung. Der Wall schmiegt sich an Bergkämme und Täler, dementsprechend steil ist sie mancherorts. In regelmäßigen Abständen sind Plattformen angelegt, im Falle eines Angriffs wurden dort Signalfeuer von Wachmännern entzündet und daraufhin in Kasernen stationierte Soldaten an die Angriffspunkte entsandt. Auf unregelmäßigen Stufen erklommen wir bei bestem Wetter einen restaurierten Teil der Mauer. In der Ferne konnten wir uns ein Bild von weniger gut erhaltenen Teilen der Mauer machen. Vom Schutzwall hinab zu unserem Treffpunkt ging es mit der Sommerrodelbahn in rasanter Fahrt.
Nach kurzem Mittagssnack ging es danach zur nächsten Station unseres heutigen Kulturausflugs, den Gräbern der Ming-Dynastie. Die um 1400 angelegten Grabstätten für die Kaiser der Ming-Dynastie gehören zu den imposantesten Kaisergräbern der chinesischen Geschichte und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf einer Fläche von 120 Quadratkilometern sind 13 Mausoleen in Form einer Armlehne des Kaiserthrons und unter Beachtung der Feng-Shui-Prinzipien über- als auch unterirdisch platziert. Drei der dreizehn Gräber sind offengelegt, bei den übrigen wird auf Möglichkeiten zur zerstörungsfreien Öffnung gewartet.
Im Viertel unseres Hotels angekommen stärkten wir uns beim chinesischen Restaurants unseres Vertrauens. Nach einem anstrengendem, aber genialen Tag ging es für die meisten direkt zur Regeneration ins Bett, um den morgigen kulturellen Höhepunkt, die verbotene Stadt, ausgiebig erkunden zu können.

Mittwoch, 15.03.: Die Erklimmung des Tai’an Berges

Mittwoch, 15.03.: Die Erklimmung des Tai’an Berges

Am letzten Tag in Jinan stand ein Ausflug zum Tai’an-Berg auf dem Programm. Zunächst mussten wir vier Taxis auf der Straße finden. Schließlich schafften es alle 16 Langnasen rechtzeitig zum Westbahnhof. Dort warteten bereits sieben chinesische Studentinnen und begrüßten uns freudig. Die Fahrt mit dem Schnellzug dauerte nur 17 Minuten, anschließend ging die Reise mit einem kleinen Elektrobus weiter. Generell ist die Elektromobilität in China deutlich verbreiteter als in Europa: Überall flitzen Elektroroller lautlos durch die Straßen. Elektroautos sieht man zwar noch selten, die Regierung subventioniert jedoch derzeit deren Entwicklung und Etablierung massiv.
Am Fuße des Tai’an-Berges angekommen, stapften wir unwissend der noch kommenden Strapazen gut gelaunt die ersten Treppenstufen hoch. Der Weg führte vorbei an schönen Nadelwäldern und riesigen Felsen, die mit chinesischen Sprichwörtern bemalt sind. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir die Zwischenstation und machten Mittagspause. Vom Rastplatz aus konnte man weit oben in den Bergen unser Ziel, ein rotes Tor, und die steilen Treppen dorthin sehen. Manche wollten die Strapazen des weiteren Aufstiegs nicht mehr auf sich nehmen und fuhren mit der Seilbahn nach oben. Die Übrigen erklommen Stufe für Stufe mit vielen Verschnaufpausen den Berg. Der heilige Tai’an-Berg ist bis heute ein Pilgerort für gläubige Buddhisten. Beim Aufstieg begegneten wir deshalb auch vielen älteren Menschen. Nach insgesamt 6.000 Stufen, 1.300 Höhenmetern und etwa dreieinhalb Stunden standen wir vor dem roten Eingangstor. Dahinter eröffnete sich uns eine unerwartet große Anlage, bestehend aus unzähligen Tempeln und einem kleinen Dorf.
Für den Abstieg entschieden wir uns für die Seilbahn, die uns für 100 ¥ und innerhalb 8 Minuten bis an die Zwischenstation brachte. Der herrliche Ausblick aus der Gondel machte alle Strapazen des Aufstiegs wieder wett! Von der Zwischenstation ging es dann zurück zum Bahnhof und von dort aus mit dem Schnellzug wieder nach Jinan.
Dort angekommen gingen wir mit unseren chinesischen Freunden in ein Restaurant im Einkaufszentrum und schlugen uns die Mägen mit leckeren Maultaschen voll. Als letzter Programmpunkt stand nun mal wieder das, mittlerweile sehr routinierte, Kofferpacken an, denn: Es geht nach Peking!

Sonntag, 12.03.: Auf zur nächsten Station: Jinan

Sonntag, 12.03.: Auf zur nächsten Station: Jinan

Bereits um 7:30 Uhr haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel getroffen und fuhren mit einem Bus zum Hauptbahnhof von Shanghai. Der Bus wurde dabei vom Reisebüro organisiert und alles funktionierte tadellos.
Wir kamen deutlich vor der Abfahrtszeit unseres Schnellzugs dort an, da ungewöhnlich wenig Verkehr auf den Straßen herrschte.
Diese Chance wurde von einem unserer Teilnehmer genutzt um einige Gläser die als Gastgeschenke gedacht waren fallen zu lassen. Dies ging allerdings sehr glimpflich aus, da nur zwei Gläser zu Bruch gingen und genügend Puffergläser eingepackt wurden.
Die Entfernung nach Jinan konnte dank des Schnellzuges in nur 4 Stunden überwunden werden. Diese Zeit wurde von den meisten für ein kleines Schläfchen genutzt.
Angekommen wurden wir vom Reisebüro in einem unglaublich gut gefederten Bus abgeholt und dabei sofort über die neue Stadt informiert.
Jinan hat 6 Millionen Einwohner und war im vergangenen Jahr die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität in China, sogar schlechter als Peking. Dies liegt daran, dass der Bau einer U- Bahn bis dato von der Regierung verboten war, da Jinan über sehr viele Quellen verfügt und diese durch ein solches Bauprojekt gefährdet werden würden. Deswegen sind die Straßen hier auch deutlich voller als anderswo in China.
Dies führt dazu, dass in dieser Stadt nicht übermäßig viele Touristen zu finden sind.
Allerdings gibt es natürlich auch einige Highlights, zum Beispiel ist es die Heimstatt von Konfuzius, beziehungsweise sie ist in der Nähe von dessen Heimat. Auch der gelbe Fluss fließt durch Jinan.

Nach der Ankunft im Hotel und dem Bezug der Zimmer wurden wir von einigen Studenten der Shandong Universität abgeholt. Diese führten uns durch die Stadt und zeigten uns einige wichtige Orte beziehungsweise Sehenswürdigkeiten.
Beispielsweise Daning Sea Park und die Fulong- Straße, in der viele neue, meist sehr schmackhafte Speisen probiert werden konnten und auch wurden.
Unterwegs wurden auch einige der zahlreichen örtlichen Quellen besucht, die zum Teil sogar von Einheimischen zum Schwimmen genutzt wurden, trotz sehr kalter Temperaturen.
Während der Führung kam es zu vielen Interessanten Gesprächen zwischen deutschen und chinesischen Studenten. Diese lernten seit 2 Jahren Deutsch an der Universität, was die Verständigung sehr erleichterte und waren begierig darauf mehr von Deutschland zu erfahren.
Danach spaltete sich die Gruppe von über 30 Studenten in mehrere kleinere Gruppen auf, die an verschieden Orten in der Stadt zum Essen gingen und ließen den Abend in internationalen Gruppen ausklingen um sich besser kennen zu lernen.

(Deutsch) Montag, 06.03: Workshop “Internet of Things” an der Tongji Universität

(Deutsch) Montag, 06.03: Workshop “Internet of Things” an der Tongji Universität

Nachdem am Morgen einige noch etwas mit ihrer Müdigkeit zu kämpfen hatten fuhren wir mit der Metro zur Tongji Universität. Dort erwartete uns nach den einführenden Worten und dem uns bereits bekannten Vortrag Stefans für die chinesischen Studenten ein Workshop zum Thema :“Internet of things“. Dabei bearbeiteten jeweils zwei deutsche Studenten und ein chinesischer Student ein Teilgebiet des Themas. Die daraus resultierenden Ergebnisse über die verschiedenen technischen Themenbereiche wie Market expectacions, Antennen, Power Supply wurden anschließend erfolgreich in einer kurzen Präsentation den restlichen Teilnehmern vorgestellt und diskutiert. Bevor es allerdings an die Bearbeitung des Themas und die Vorbereitungen zu den Präsentationen ging wurden wir, von den chinesischen Studenten begleitet, über das Gelände der Universität geführt. Dieses erweis sich als äußerst weitläufig und war sozusagen eine eigene Stadt innerhalb der Stadt Shanghai. Natürlich durfte hierbei ein Mittagessen nicht fehlen bei der sich die Gruppe aufteilte und je nach Geschmack und meist nach Empfehlung der Gastgeber jeder das passende Gericht finden konnte. Nach den erfolgreichen Präsentationen wurden noch gemeinsame Gruppenfotos geschossen und vor der Abreise war sogar noch Zeit für eine kurze Runde Tischtennis. Am Abend wurde der Tag durch ein Abendessen im Hoteleigen Restaurant abgeschlossen. Dieser Rahmen wurde genutzt um unserer studentischen Leiterin Sophia Herold noch einmal offiziell zum Geburtstag zu gratulieren und ihr das gemeinsame Geschenk der Restlich Gruppe zu überreichen. Dabei handelte es sich um ein T-shirt der Exkursion auf dem alle Teilnehmer unterschrieben habe

(Deutsch) Mittwoch, 01.03: Firmenbesuch bei Brose und Besuch von Chiqikou

(Deutsch) Mittwoch, 01.03: Firmenbesuch bei Brose und Besuch von Chiqikou

Exkursion zu Brose
Der vierte Tag unserer Exkursion startete wie gewohnt früh. Nach einem bunt gemischten Frühstück bestehend aus Dumplings und Toastbrot wurden wir um 08.30 Uhr dankenswerterweise von einem Reisebus der Chongqing Universität abgeholt und zur Firma Brose gefahren. Brose ist einer der erfolgreichsten Automobilzulieferer Deutschlands. In den letzten 20 Jahren ist Brose sehr stark gewachsen und ist mittlerweile in 23 Ländern vertreten. Während der Busfahrt sind uns drei Dinge besonders aufgefallen: Hochhäuser, Hochhäuser und noch mehr Hochhäuser. Chongqing gilt, zusammen mit seinem Umland, als die größte Stadt der Welt. Es ist schwierig das Ausmaß in Worten zu beschreiben, auch Bilder helfen nur beschränkt.
Bei Brose angekommen wurden wir enthusiastisch vom Werksleiter Wolfgang Beuck empfangen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde unsererseits stellte er uns das Unternehmen und insbesondere seinen Produktionsstandort in Chongqing vor. Erst 2012 hat Herr Beuck auf einer im wahrsten Sinne des Wortes grünen Wiese begonnen, das Werk in Chongqing aufzubauen. Detailreich berichtete er uns von anfänglichen Schwierigkeiten beim Bau des Gebäudes und des Aufbaus seines chinesischen Teams. Beeindruckt waren wir besonders als er der Gruppe anhand von Beispielen erläuterte mit welcher Geschwindigkeit Bauvorhaben in China umgesetzt werden. Beispielsweise ist die komplette Skyline, die im Bild unten in der Galerie zu sehen ist, erst in den letzten 5 Jahren (!) errichtet worden. Ein Berg, der sich gegenüber dem Werk befand, wurde innerhalb weniger Monate vollständig abgetragen – möglich gemacht durch tägliche Sprengungen und viele fleißige Hände. Auf die Frage hin, ob Deutschland vor der Wirtschaftskraft China Angst haben müsse, antwortete Herr Beuck kurz und knapp mit einem Jein. Solange wir es in Deutschland schaffen, einen Technologievorsprung von ein paar Jahren zu halten, werden wir weiterhin erfolgreich im Weltmarkt agieren können. Sollte der Technologievorsprung aber verloren gehen (er schrumpft zunehmend), wird die Wirtschaftsmacht Deutschland große Probleme bekommen.
Nach dem hoch interessanten Gespräch führte uns Herr Beuck durch das Werk. Insbesondere zeigte er uns Schritt für Schritt, wie aus verschiedenen Rohmaterialien ein fast fertiger Autositz hergestellt wird. Fun Fact für alle Autositzliebhaber: Die Sitze von Brose werden mehrfach auf Geräuschlautstärke bei der Sitzverschiebung getestet. Ist der Sitz zu laut, so fliegt er raus.
Nach der Werksführung wurden wir von Brose in die eigene Kantine eingeladen. Dort durften wir traditionelle chinesische Gerichte vom Sternekoch Herr Wu genießen (Bild unten). Dieses Mittagessen hat die Latte für das beste Essen der Reise abermals nach oben verschoben. Der Besuch bei Brose hat unsere Erwartungen übertroffen und wir möchten uns bei der Firma Brose nochmals für die Gastfreundschaft bedanken.
Modellauftritt Nummer 376
Nach dem Firmenbesuch sind wir mit vier Taxis von Brose zu Cipikou Ancient Town gefahren. Gefahren ist in dem Fall etwas untertrieben. Unsere Taxifahrer haben beim Start aufeinander gewartet und sich anschließend ein packendes Rennen geliefert. In Deutschland hätten unsere Taxifahrer ihren Führerschein vermutlich nach halber Strecke verloren. Das Schneiden anderer Verkehrsteilnehmer und ständiges Überholen auf verschiedenen Seiten gehört hier jedoch zum Alltag.
Im Stadtteil Cipikou Ancient Town befindet sich ein riesiger chinesischer Markt mit schier endlos vielen kulinarischen Spezialitäten und allerlei andere Sachen zu kaufen. Einige Leser können sich an dieser Stelle schon auf einige Mitbringsel freuen.
Auf dem Markt waren wir mal wieder die einzigen Langnasen weit und breit. Ständig knipsten vorbeiziehende Chinesen heimlich Bilder von uns. Hat ein Chinese seine Scheu überwunden und uns direkt nach einem gemeinsamen Selfie gefragt, so kamen weitere Passanten hinzu und ein kleines Fotoshooting entstand. Mittlerweile sind wir routiniert und die Posen sitzen wie bei echten Models.
Letztes Abendessen und Wasserballmatch
Am Abend genossen wir gemeinsam mit zwei Studenten der Chongqing Universität das letzte Essen in Chongqing. Mittlerweile sind alle sowohl an das Essen mit Stäbchen, als auch an das scharfe Essen aus der Region gewöhnt. Etwas traurig um den baldigen Abschied von der Stadt gingen wir auf direktem Weg zurück ins Hotel. Dort nutzen einige die freie Stunde für ein Wasserballmatch. Die Chongqing Sharks (Markus, Moritz, Johannes und Jan) mussten sich den Chongqing Seepferdchen (Hannes, Andreas, Andreas, Philip) zum Schluss knapp geschlagen geben. Wie immer wurde das Ganze von chinesischen Gästen fotografisch festgehalten.