Sonntag, 12.03.: Auf zur nächsten Station: Jinan

Sonntag, 12.03.: Auf zur nächsten Station: Jinan

Bereits um 7:30 Uhr haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel getroffen und fuhren mit einem Bus zum Hauptbahnhof von Shanghai. Der Bus wurde dabei vom Reisebüro organisiert und alles funktionierte tadellos.
Wir kamen deutlich vor der Abfahrtszeit unseres Schnellzugs dort an, da ungewöhnlich wenig Verkehr auf den Straßen herrschte.
Diese Chance wurde von einem unserer Teilnehmer genutzt um einige Gläser die als Gastgeschenke gedacht waren fallen zu lassen. Dies ging allerdings sehr glimpflich aus, da nur zwei Gläser zu Bruch gingen und genügend Puffergläser eingepackt wurden.
Die Entfernung nach Jinan konnte dank des Schnellzuges in nur 4 Stunden überwunden werden. Diese Zeit wurde von den meisten für ein kleines Schläfchen genutzt.
Angekommen wurden wir vom Reisebüro in einem unglaublich gut gefederten Bus abgeholt und dabei sofort über die neue Stadt informiert.
Jinan hat 6 Millionen Einwohner und war im vergangenen Jahr die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität in China, sogar schlechter als Peking. Dies liegt daran, dass der Bau einer U- Bahn bis dato von der Regierung verboten war, da Jinan über sehr viele Quellen verfügt und diese durch ein solches Bauprojekt gefährdet werden würden. Deswegen sind die Straßen hier auch deutlich voller als anderswo in China.
Dies führt dazu, dass in dieser Stadt nicht übermäßig viele Touristen zu finden sind.
Allerdings gibt es natürlich auch einige Highlights, zum Beispiel ist es die Heimstatt von Konfuzius, beziehungsweise sie ist in der Nähe von dessen Heimat. Auch der gelbe Fluss fließt durch Jinan.

Nach der Ankunft im Hotel und dem Bezug der Zimmer wurden wir von einigen Studenten der Shandong Universität abgeholt. Diese führten uns durch die Stadt und zeigten uns einige wichtige Orte beziehungsweise Sehenswürdigkeiten.
Beispielsweise Daning Sea Park und die Fulong- Straße, in der viele neue, meist sehr schmackhafte Speisen probiert werden konnten und auch wurden.
Unterwegs wurden auch einige der zahlreichen örtlichen Quellen besucht, die zum Teil sogar von Einheimischen zum Schwimmen genutzt wurden, trotz sehr kalter Temperaturen.
Während der Führung kam es zu vielen Interessanten Gesprächen zwischen deutschen und chinesischen Studenten. Diese lernten seit 2 Jahren Deutsch an der Universität, was die Verständigung sehr erleichterte und waren begierig darauf mehr von Deutschland zu erfahren.
Danach spaltete sich die Gruppe von über 30 Studenten in mehrere kleinere Gruppen auf, die an verschieden Orten in der Stadt zum Essen gingen und ließen den Abend in internationalen Gruppen ausklingen um sich besser kennen zu lernen.


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