Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Heute stand eine Stadtführung mit den Sustec-Studenten auf dem Plan. Wir fuhren, wie daheim, mit latentem Schlafentzug in Richtung Universität. Dort trafen wir sieben Studenten verschiedener technischer Fachrichtungen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung OCT-Bay. Zunächst besuchten wir einen Showroom der Firma DJI. Ausgestellt waren Drohnen vom klappbaren Taschen- bis hin zum LKW-Format*.
Neben den diversen unbemannten Flugobjekten bekamen wir Kamerastabilisierungsprodukte, professionelles Film- und Fotoequipment der Firma Hasselblad und weiteres technisches Zubehör zu sehen. Der Höhepunkt der Besichtigung war eine Live-Show mit besagten Drohnen.
Anschließend konnten wir uns beim Besuch des nahegelegenen Hafens mit unseren chinesischen Kommilitonen über studentische Projekte, Kooperationen mit Unternehmen und die Lernkultur austauschen.
Beim gemeinsamen Mittagessen in einem Hotpot Restaurant kamen wir in den Genuss von diversen Spezialitäten (Innereien) und konnten die Intelligenz (Hirn) buchstäblich mit Löffeln essen. Zu unserer Überraschung durften wir die 600qm große Küche des Lokals begutachten. In über zwanzig Räumen wurden, nach Bereichen getrennt, jeweils die einzelnen Bestandteile des Menüs hergerichtet. Dass zu viele Köche den Brei verderben, konnten wir dabei nicht bestätigen.
Eine völlig neue Seite der Stadt erlebten wir im Shenzhen-Culture-Park im OCT-Loft. Zusammen mit den chinesischen Studenten genossen wir die entspannte Atmosphäre des Künstler- und Jugendviertels und besichtigten eine Galerie. Nach dem Besuch des lokalen Künstlermarktes war es auch schon Zeit Abschied zu nehmen und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen.
Mit klassischem ostasiatischem Abendprogramm (Chinese Barbecue, Karaoke) verbrachten wir den Abend mit ortsansässiger Gesellschaft- in Form von Brian.

*Anm. d. Red.: Diese abgegrenzte, zusammenhängende, meist schriftliche sprachliche Äußerung („Text“ – Wikipedia) enthält Hyperbeln und Euphemismen, die schlafentzugsbedingt gaußverteilt auftreten können; enthaltene Ironie ist nicht beabsichtigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.