Sonnenbrille auf – es ist Bombenwetter

Unser Morgen begann um 8 Uhr mit einer kurzen Fahrt zur unserem ersten und einzigen Unternehmen, während des Kurzaufenthalts in Hongkong.

Nach einer kurzen Firmenvorstellung zeigten uns die Ingenieure von Nexperia mit Vorträgen und Videos die Grundlagen und Details der Back-End-MOSFET-Produktion (MOSFETs sind Transistoren) und anderer Kleinbauteile. Bei der Größe der Bauteile kommt man jedoch schnell in ein Dilemma: Wischt man Staub sind die MOSFETs weg – muss man Niesen – dann auch (Größe siehe Bild). Außerdem konnten wir ein paar Maschinen begutachten, die zur Fertigung von MOSFETs verwendet werden und normalerweise und verständlicherweise nur in Reinräumen anzutreffen sind.

Auf den Weg zur Auslandshandelskammer liefen wir durch das Reichenviertel und sahen die zweite Seite von Hongkong. Neben vielen Sportwagen, die zum Teil sehr laut waren oder mit Strom fuhren, gab es große Shoppingmalls voller teurer Läden und Restaurant. Nachdem wir uns für das falsche Essenslokal entschieden hatten, in dem wir mit der gewohnten Menge an Geld eine exquisite Vorspeise verzehrt hatten, machten wir noch Halt an einem Imbiss mit Supermarkt, um unseren Hunger zu stillen.

Die Auslandshandelskammer liegt im 36 Stock, den wir schneller erreichten als unsere besten Turnerinnen ihren linken Fußzeh.

Zu den Aufgaben dieser Handelskammer gehört die Vermittlung eines Kontaktes nach China, wenn deutsche Firmen in China produzieren wollen. Außerdem kann sie bei der Gründung eines Unternehmensstandortes oder beim Aufbau von einem Netzwerk helfen. Im Gespräch mit den Mitarbeitern konnten wir die Bedeutung Hongkongs für  Gesamtchina besser verstehen.

Den Abend beendeten wir mit der Besteigung des Victoria Peaks und wieder mal einer atemberaubenden Skyline bei Nacht, von der man nie genug bekommen kann.

Morgen gehts zu einer neuen Stadt, die leider auch schon die letzte ist.

Milan, Sebastian und Anja

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