Hongkong

Hongkong (香港 deutsch: duftender Hafen) ist eine Metropole im Südosten Chinas an der Mündung des Perlflusses.

Die Stadt war von 1843 bis 1997 britische Kronkolonie und genießt auch heute noch den Status als Sonderverwaltungszone. Hongkong hat seine eigene Währung, den Hongkong-Dollar, ein teilweise demokratisch gewähltes Parlament und eine freie Marktwirtschaft. Letztere bildete die Grundlage für Hongkongs Aufstieg und Erfolg als führendes Finanz- und Dienstleistungszentrum.

Hongkong erstreckt sich über wenige, bergige Inseln, die nur wenig Siedlungsfläche bieten. Wohnraum ist jedoch begehrt und somit ist Hongkong eine der am dichtesten besiedelten und teuersten Städte der Welt. Während früher war vor allem die Industrieproduktion dominierend. Diese ist inzwischen jedoch größtenteils in die Nachbarstädte, wie Shenzhen, abgewandert. Durch die hohen Mieten aber auch viele Pendler ihre Wohnungen dort. Verkehrsverbindungen gibt es nach ganz China durch Autobahn, Eisenbahn, Fähr- und Flugverbindungen.

Durch seinen Sonderstatus konnte Hongkong viel von der ursprünglichen chinesischen Kultur bewahren, die andernorts während der Kulturrevolution vernichtet wurde. Von der Kolonialzeit ist allerdings wenig übrig. Die meisten Bauten wurden infolge des Baubooms ersetzt. Gleichzeitig ist die Weltmetropole auch sehr international geprägt. So lassen sich beispielsweise alle fast Religionen hier wiederfinden.

Die neun Universitäten der Stadt komplettieren die drei Säulen Wirtschaft – Kultur – Bildung unserer Exkursion.
Hongkong ist die letzte Station unserer Reise in der Volksrepublik China.
Von hier aus geht es nach Taiwan weiter.