Walking On Sunshine

Am nächsten Tag ist man immer schlauer … So war es auch heute bei uns! Die Abfahrt war etwas entspannter angesetzt, weswegen sich die meisten dachten, man spare sich die Schlange und gehe später frühstücken. Aber Pustekuchen! Die Schlange war zwar weg, aber das Essen ebenfalls. Mit einer beschränkten Auswahl, die aber mit verstreichender Zeit wieder besser wurde, starteten wir in den Tag. Zuerst ging es wieder zu einer Uni. Diesmal war es die NTU – wie wir lernen durften, die größte Uni in Taiwan. Sowohl was die Studierendenzahl mit 31.758 Studierenden angeht, als auch die Fläche, denn der Grundbesitz beläuft sich auf 1% der gesamten Fläche Taiwans.

Nach einer kurzen Einführung des Office of International Affairs ging es auch schon zu einem ausgiebigen Rundgang durch die Uni, bei dem wir unser – durch die Abreisejahreszeit in Deutschland bedingtes – Kofferpackverhalten zu spüren bekamen. Keiner hatte eine kurze Hose an – und das bei 25 °C im Schatten und prallender Sonne. Dies führte dazu, dass wir uns gar nicht so recht auf die Führung konzentrieren konnten, sondern vielmehr an Strand, Cocktails und Eis dachten. Als wäre unsere Guide Gedankenleser, führte er uns zu einem kleinen Supermarkt, in dem die Uni selbstproduziertes Eis aus Milch von dem unieigenen Bauernhof anbietet.

Dieses währte jedoch nicht lange, da sich dann das doch eher magere Frühstück rächte. Kurzerhand gingen wir in das nächstgelegenen japanische Restaurant, welches sich als bestens geeignet zum – leckeren – Befüllen unserer Mägen eignete. Gut gestärkt durch Aal, Sushi und Wasabi ging es nun weiter, die Stadt unsicher zu machen. Als erstes war die Chiang Kai-Shek Memorial Hall dran. Hier haben wir die Wachablösung – echt verrückt, wieviel Hokuspokus man um so einen Wechsel von zwei Zierfiguren machen kann – live mitverfolgen dürfen. Gut angeheitert ging es nach einigen verrückten Bilderaktionen auch schon weiter in den Botanischen Garten, wo wir ausgiebig die Flora und Fauna von Taiwan bestaunten und auch wieder echten Vögeln und keinen Lautsprechern lauschen durften. Hier trafen wir auch eine Taiwanesin, die Deutsch lernte und mit der wir uns über die Studiensysteme und sonstige kulturelle Unterschiede austauschten. Zum Schluss erfuhren wir, dass man mit jedem Kassenzettel automatisch am Lotto teilnimmt.

Weiter ging es zum Longshan-Tempel, welcher kulturell-religiöses Erbe und touristischen Kitsch perfekt miteinander fusioniert. Um diesen Tag schön ausklingen zu lassen, gingen wir noch auf einen Nightmarket, auf dem es so gut wie alles zu kaufen gab. Nach diesem anstrengenden Tag ging es dann auch direkt ins Hotel. Die Zeit ging doch sehr schnell vorbei – morgen ist unser letzter voller Tag. Danach reisen wir wieder zurück nach Deutschland.

LG Manny und Luci

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